wissenschaftliches institut der niedergelassenen diabetologen

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versorgungscontrolling

Was müssen wir tun, damit wir wissen, was wir tun?

Die Medizin leitet ihre Legitimität und Privilegien aus der Reflektion ihrer Ergebnisse her. Nur wenn sie gute Ergebnisse vorweisen kann, ist sie die Mühe und das Geld wert. In der evidenz-basierten Medizin jedoch finden sich viele Ärzte nicht wieder. Das gilt vor allem dann, wenn die Erkenntnissicherheit so eingeengt wird, dass für Entscheidungen am Patienten kaum Sicherheit geboten wird und diese Einschränkungen den Eindruck erwecken, vorwiegend ökonomischen Diktaten zu folgen.

Fast jeder im Gesundheitswesen Tätige ist heute überlastet. Der einzelne Arzt bekommt in seinem normalen Arbeitssetting wenig Rückkopplung über die Ergebnisse seiner Arbeit und ist meist nicht in der Lage, ein Controlling seiner Ergebnisse zu betreiben. Die individuelle und unsystematische Beobachtung ist die Standardmethode, unentbehrlich zwar, aber fehleranfällig.Erste Ansätze einer systematischen Versorgungsforschung sind erkennbar, doch überwiegend nehmen die für das Gesundheitswesen Verantwortlichen nicht die Chancen für eine Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung durch Controlling und Versorgungsforschung im ambulanten Behandeln wahr. Entsprechend werden die Ressourcen genutzt.

winDiab ist die Antwort der niedergelassenen Diabetologen auf diese Situation. In Eigenfinanzierung betreiben wir seit Anfang 2008 das wissenschaftliche Institut für versorgungsrelevante Forschung.